Der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë wird auch in diesem Jahr wieder in der Menge des bunten Umzugs der Schwulen, Lesben, Trans- und Bisexuellen marschieren. Dabei werden mehrere hunderttausend Teilnehmer und Besucher erwartet.
Seit 1977 wird der französische Ableger des Christopher Street Days als autonome Veranstaltung gefeiert. Damals mit ein paar hundert Teilnehmern als Reaktion auf die Anti-Anti-Diskriminierungskampagne des amerikanischen Orangensaft-Werbemodels Anita Bryant. Bei der folgenden Veranstaltung 1981 waren es bereits mehr als 10.000 Demonstranten. Seitdem finden jährlich Ende Juni die als GayPride bekannt gewordenen Umzüge statt.
Begleitet wird die Veranstaltung von einem Musikfestival im Zenith (La Villette) am Samstagabend. Nach dem Ausscheiden der Equipe Tricolore in Südafrika dürfte die diesjährige GayPride umso mehr Zuschauer anlocken. Das Motto trifft auf die Nationalelf und ihren (Noch-) Trainer wohl kaum noch zu: F*** ME I’M FAMOUS !
Mehr Informationen unter: www.gaypride.fr
