Das Warenhaus (welches im eigentlichen Sinne aus 3 Häusern besteht) wurde von 2005 bis 2008 Stück für Stück aus hygienischen und Brandschutzgründen geschlossen. Zurzeit wird es umgebaut. Neueröffnung soll nach dem soeben verabschiedeten Generalplan Ende 2013 sein. Das Filetstück an der Wasserseite wird dann ein Hotel sowie mehrere Wellnessbereiche und Restaurants beherbergen. Nur noch auf Straßenniveau und in der 1. Etage sollen Händler Waren einziehen. Dass dies nicht Waren des täglichen Bedarfs sein werden, bleibt anzunehmen. Und eine (unhygienische) Kleintierabteilung wird es wohl auch nicht mehr geben …
Erbaut zwischen 1903 und 1930 (Architekten: Jourdain und Sauvage). Die drei untereinander verbundenen Häuser zwischen Rue de Rivoli und Seine-Ufer wurden in der Verlängerung der königlichen Achse in direkter Nachbarschaft zum alten Louvre errichtet. Einige bezeicheten den mehrhäusigen Kauftempel auch als “Kathedrale des Kommerz’ “. Allein, von seiner Dachterasse hatte man einen der schönsten Blicke auf den Fluss, die Brücke Pont Neuf und die Île de la Cité.
Der Name – die Samariterin – leitet sich von einer in der Nähe gestandenen Wasserpumpstation her. Von dort aus wurde der Louvre und die Tuileriengärten lange Zeit mit Wasser versorgt. Das historische Gebäude oberhalb von Pont-Neuf wurde nach 1813 demontiert. Im Stadtmuseum Carnavalet finden Sie ein verkleinertes Modell als Tischpendeluhr, wie es Thronfolgerin Marie-Antoinette zum Geschenk gemacht wurde (noch funktionsfähig).
Lage:
1. Arrondissement
Verkehrsverbindung:
Louvre-Rivoli
Pont Neuf





