Bereits 1948 hatte Jules Ouaki als erster in Frankreich die Idee, ein Diskontgeschäft für Textilien zu eröffnen. Kunden wurden fortan nicht mehr einzeln bedient, sondern bedienten sich selbst. Der kleine Schwatz untereinander gehört natürlich dazu. Im meistenteils von afrikanischen und arabischen Einwanderern bewohnten Viertel an der Ecke Barbès/Rochechouart entstand so die mittlerweile klassische Wühltischatmosphäre. Die Waren werden zumeist wie eh’ und je aus den Transportkisten in die Verkaufstische geschüttet: Kleidung, Socken, Schuhe, Schlüppis, Plastikblumen, Heimdekoration, Bettwäsche, Kosmetik, Hygieneartikel und mehr. Blättern Sie doch mal im Online-Katalog!
Durch Masseneinkauf von Billigprodukten garantiert Tati Tiefstpreise – die Kundschaft freut’s. Die Frau des früheren Bürgermeisters Chirac soll lange Zeit zu den Stammkunden gehört haben.
Begonnen hatte alles im 18. Pariser Stadtbezirk. Bis heute hat sich die Marke TATI über ganz Frankreich verbreitet. Es gibt landesweit 40 Filialen, 8 davon allein in der Hauptstadt. Sogar im Ausland gibt’s TATI (Polen und Spanien).
Und im Internet gibt es noch viel mehr als Grabbelware: Reisen, Hochzeitsausstattungen und GOOOOLD!
Stammhaus:
18. Arrondissement
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10h – 19h
Samstag: 9h30-19h
Verkaufsoffene Sonntage 2009: 6., 13. und 20. Dezember
Verkehrsverbindung:
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Barbès-Rochechouart





