Einträge mit dem Schlagwort Berlin

MONGOPOLIS – Wo Perfektion kriminell wird

In Mongopolis, der Stadt der Perfekten, wird das Wasser knapp und die Menschen sterben wie die Fliegen. Wen wähle ich aus, wenn das Wasser nicht reicht? Bevorzuge oder züchte ich gar die „guten“ Gene und vernichte die „schlechten“? Was ist „gut“ und was „schlecht“? Eine mitreißende Folge grotesker, komischer und erschütternd aktueller Szenen. Die „Perfekten“ werden gespielt von denen, deren Existenz auch heute auf dem Spiel steht: SchauspielerInnen mit Genabweichungen, „Behinderte“, „Mongos“, die man am Blut erkennen kann. Aber keine Angst, es spielt ja alles erst in der Zukunft…

Hans-Harald Janke als galaktischer Reporter in MONGOPOLIS.

Foto: Sibylle Bergemann

In den kommenden Tagen steht das Stück MONGOPOLIS – Fisch oder Ente von Ensemblegründerin Gisela Höhne erneut auf dem Spielplan des Theaters RambaZamba in der Berliner Kulturbrauerei. Und zwar am
3. und 4. Februar um 19 Uhr sowie am
6. Februar um 12 Uhr (mittags).

Bestellen Sie Ihre Eintrittskarten auf der Homepage des Theaters! Corsado wünscht viel Vergnügen!

Ziemlich wenig und eindeutig Mies

Am kommenden Sonntag jährt sich zum 125. Mal der Geburtstag eines der einflussreichsten deutschen Architekten. Viele seiner Zeitgenossen empfanden seine Entwürfe moderner Architektur als abweisend und kalt. Ihnen entgegnete er kühl: “Man kann sagen, daß ein Glas Milch warm oder kalt ist. Aber nicht Architektur.”

Ludwig Mies van der Rohe – In Architektur und Bauwesen kommt keiner mehr an ihm vorbei. Seine Ideen und Entwürfe gelten als wegweisend bis heute. Seine Bauten stehen u.a. in Potsdam und Brno, in Barcelona, Chicago und Toronto. Viele davon sind Wohnbauten, einige an den Wolken kratzende Bürotürme. Auch ein Revolutionsdenkmal war mal darunter.

Mies van der Rohe Haus Berlin-HohenschönhausenIn Berlin ist das mit Abstand bekannteste seiner Werke die Neue Nationalgalerie am Kulturforum einschließlich ihrer (ebenfalls von Mies entworfenen) Sitzgelegenheiten. Weniger bekannt ist das im Ortsteil Hohenschönhausen errichtete Landhaus für das Ehepaar Lemke (Foto).

Der Kontrast der Umgebung dieser beiden Bauwerke kann kaum größer sein: Steht die Neue Nationalgalerie im Umkreis weiterer neuer und neuester Bebauung aus Stahl, Glas, Beton und Asphalt, so fühlt man sich am Berliner Obersee mit seinen alten Weidenbäumen ein Stück weit der hektischen Großstadt entrückt. “Weniger ist mehr” – diesen Ausspruch hat Mies van der Rohe oftmals verwendet.

Es wird wieder wärmer. Zeit für einen Frühlingsspaziergang.

Café Cinema wird 20 – Erinnerung an Gründerzeiten

Das moderne Berlin hatte es ja immer: ein aufregendes und bewegtes Nachtleben. In Gründer-, Nachkriegs- und Wendezeiten.

Aus der Aufbruchstimmung der Wendezeit 1989-90 ist gerade in den zentralen Bezirken Berlins nicht viel übrig geblieben. Als eine der letzten Betriebsgründungen in der DDR öffnete das Café Cinema am 2. Oktober 1990 um 22 Uhr seine Türen – genau 2 Stunden, bevor die Einheit über Deutschland kam.

Die Gründer, 2 Frauen aus dem Osten und ein Westberliner, übernahmen damit Räumlichkeiten, die während der DDR-Zeit vom Klub der Film- und Fernsehschaffenden genutzt wurden. Dem wollten sie Rechnung tragen in der Namensgebung, der Deckenbeleuchtung (alte Bühnenscheinwerfer) sowie auch in der Gestaltung der Wände. Diese wurden großflächig tapeziert mit Plakaten des staatlichen Progress Filmverleih: Filmankündigungen aus DDR-Tagen mit ganz eigenem Charme.

Letztlich die in den neunziger Jahren hinzu gekommenen Schwarzweißfotos des früheren Bühnenfotografen Arwid Lagenpusch. Sie sind weit mehr als Dekoration. Ausnahmslos sind es Porträts von verliebten, nachdenklichen, lesenden, diskutierenden, musizierenden, fröhlichen und traurigen – Menschen im Café.

Weil hier kein Wert auf Schicki-Micki gelegt wird, ist es nach wie vor beliebt als eine Oase im Meer der hippen Mitte-Styles. Dennoch bekommen Sie auch hier eine Latte macchiato oder eine Holunderbionade…

Am kommenden Samstag feiert das Café Cinema sein 20-jähriges Bestehen. Die Türen öffnen sich, wie damals – um 22 Uhr.

Café Cinema
Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin (Mitte)

Verkehrsverbindung:
S-Bf. Hackescher Markt
U-Bf. Weinmeisterstraße
Tram M1 Hackescher Markt

Bestien in Berlin!

Im Hintergrund: MADAGASCAR (2009)

Im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin lockt zurzeit eine im wahrsten Sinne phantastische Ausstellung die Besucher zuhauf an. Erstmals in Europa wird hier das „Bestiarium“ des 1960 geborenen Malers Walton Ford der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Motive erheben nur auf den ersten Blick Realitätsanspruch. Beim näheren Hinsehen manifestieren sich ins Surreale gehende Darstellungen: Affen prügeln sich an einer festlichen Tafel um Früchte, ein Büffel kämpft vor barocker Gartenkulisse gegen weisse Wölfe, ein Rudel längst ausgerotteter tasmanischer Tiger bildet futterneidisch und selbstzerfleischend eine Insel des Untergangs in südlichen Wassern…

Ähnlichkeiten mit Tierzeichnungen und Drucken von Expeditionsforschern des 18. und 19. Jahrhunderts sind unverkennbar und durchaus beabsichtigt. Insbesonders bezieht sich Ford auf den US-amerikanischen Ornithologen und Wildschützen J.J. Audubon (1785-1851).

Jedes der 25 großformatigen Aquarelle zieren zoologische Namen der dargestellten Tiere, oft auch eine kurze, meist “bestialische” Geschichte. So erfährt der Betrachter vom tragischen Ende eines Rhinozeros’ auf seiner Verschiffung nach Europa. Ein Elch wurde von den Bewohnern von Basel für den Leibhaftigen gehalten und deswegen mit Äpfeln gefüttert, die mit Nadeln gespickt waren. Während Napoleons Schlacht bei Borodino 1812 beobachtete sein General Auguste de Caulaincourt “… dreißigtausend angefressene Leichname” auf dem Schlachtfeld… (Foto unten)

Walton Fords Gemälde hinterlassen im Gedächtnis des Betrachters neben kindlicher Bilderlust ein gerüttelt’ Maß an Verwirrung und Verstörtheit. Garnicht klar ist, wer nun mit Bestie gemeint ist: Tier oder Mensch.

Unser Fazit: Sehr empfehlenswert!

Die Ausstellung ist noch bis zum 6.Juni zu sehen.

BORODINO (2009)

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten und Eintrittspreise erfahren Sie hier.

Verkehrsverbindung:
U 6  – Naturkundemuseum
S 3, 5, 7, 75  – Hauptbahnhof
Bus M41, M85, TXL  – Hauptbahnhof)
Bus 120, 123, 147, 240, 245  – Invalidenpark
Tram 12, M6, M8  – Naturkundemuseum

Oberbaumbrücke

Der spätmittelalterliche Oberbaum war die Zoll- und Einfuhrgrenze auf der Spree nach Berlin, also ein Stadttor auf dem Wasser. Der Name leitet sich von quer im Fluss liegenden Baumstämmen ab, mit denen die Zufahrt versperrt wurde. Flussabwärts gab es entsprechend einen Unterbaum.

Von der Stadt Berlin wurden 1894 der Architekt Otto Stahn und die Ingenieure James Hobrecht und August Hertwig mit dem Bau eines Flussüberganges beauftragt. Sie stellten die neugotische Bogenbrücke mit ihrer zweistöckigen Brückentafel bis 1902 fertig. Baukosten: ca. 2 Millionen Goldmark. Es entstand eine Brücke, die sowohl der historischen Verbundenheit Berlins mit der Mark Brandenburg optisch entspricht, als auch den ständig steigenden Verkehrsanforderungen der Stadt gerecht wurde.

Brandenburgischer Adler und Berliner Bär auf der Oberbaumbrücke in Berlin. Foto: Jörg Alsdorf

Das 124 Meter lange Bauwerk besteht aus Beton und Mauerwerk. Die Brückentürme sind Tortürmen aus dem Mittelalter nachempfunden. Auf ihren kegeligen Hüten sind sie in 28 Meter Höhe mit Wappentieren verziert: Linksseitig mit dem Brandenburgischen Adler, rechtseitig mit dem Berliner Bären. Der unter dem Viadukt gelegene Gang erinnert ganz bewusst an mittelalterliche Kreuzgänge. Zum Bauschmuck gehören neben hübschen Mosaiken auch die Stadtwappen von 7 märkischen Städten: Küstrin, Frankfurt, Prenzlau, Potsdam, Salzwedel, Brandenburg und Stendal.

Straßenunabhängig überquert die Berliner U-Bahn auf einem Viadukt die Spree. Der erste Zug der Hochbahn fuhr am 15. Februar 1902 vom Bahnhof Stralauer Tor über die Oberbaumbrücke bis zum Potsdamer Platz. Dieses Datum stellt die Geburtsstunde der Berliner U-Bahn dar.

Auf Hitlers Nerobefehl hin (Zerstörung wichtiger Straßen und Brücken in der Reichshauptstadt) wurde im April 1945 der mittlere Teil der Brücke gesprengt – er wurde als ein Provisorium bis 1951 wieder aufgebaut. Das verbindende Straßenviadukt über der Mühlenstrasse konnte (oder wollte) vom Ostberliner Magistrat nicht realisiert werden.

In der Zeit der Teilung Berlins in allierte Sektoren gehörte die Oberbaumbrücke zum sowjetischen Sektors – die Grenze zum Westen (amerikanischer Sektor) lag am linken Flussufer. Mit dem Bau der Berliner Mauer versiegten die Passanten- und Verkehrsströme im August 1961 schlagartig. Auch in der Nähe der Oberbaumbrücke kam es zu Fluchtversuchen von Ostberlinern, wie z. B. am 8. Oktober 1962, als der 60-jährige Anton Walzer von Grenzpolizisten im Wasser erschossen wurde.
Ein Grenzübergang für Fußgänger wurde erst 1972 eingerichtet.

Nach der Öffnung der Mauer und der Vereinigung wurde eifrig saniert. Den modernen Mittelteil gestaltete der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava (siehe auch: Kronprinzenbrücke). Auch der Straßenübergang an der Stralauer Allee wurde wiederhergestellt. Die Umbaukosten erreichten 70 Millionen D-Mark. Bei der Sanierung wurde am Grund der Spree das Original einer Kugel von den Brückentürmen gefunden. Es befindet sich heute im Berliner U-Bahnmuseum.

Seit der Bezirksfusion von 1998 (23 Stadtbezirke in Ost und West wurden zu 12 Bezirken vereinigt) gehört die Oberbaumbrücke zum kleinsten, jedoch am dichtest besiedelten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Die vom Berliner Tagesspiegel so genannte “Spaß-Guerilla” meldete für Juli 1998 eine Demonstration unter dem Namen “Obst- und Gemüseschlacht” an. Innerhalb von 2 Stunden bewarfen die “Bewegung Groß-Friedrichshain” und die “Kreuzberger Landwehr in Gründung” (und sicherlich auch andere) einander mit Wasser, faulen Tomaten, Fischen und Puddingbomben. Jedes der bis 2008 ausgetragenen Spektakel hat die Friedrichshainer Seite gewonnen…

Stein – Papier – Schere: Seit 1997 leuchten nach Einbruch der Dunkelheit bis 1 Uhr nachts zufallsgesteuerte Leuchtobjekte des deutschen Künstlers Thorsten Goldberg. Zitat: “ … weil es einfache Zeichen benutzt, ist es überall verständlich: Zwei Menschen stehen sich gegenüber und versuchen, zu einer Entscheidung zu kommen, wo es keine argumentative und keine gewaltsame gibt.”


Brücken in Berlin

Jungfernbrücke

Oberbaumbrücke

Gertraudenbrücke

Schlossbrücke

Jannowitzbrücke

Weidendammer Brücke

Kronprinzenbrücke

Moltkebrücke

Friedrichsbrücke

Der Kaiser und die Kirche

(Bild) Oskar Becker, Onkel der Malerin Paula Modersohn-Becker, saß im Frühjahr 1861 in Leipziger Bibliotheken. Er studierte orientalische Sprachen. Und er war zornig, ein politischer Feuerkopf und Mitglied einer nationalistisch gesinnten Gruppierung. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es zahlreiche solcher nationalistischen Bewegungen in Deutschland, deren gemeinsame Absicht es war, eine auf einen Nationalstaat gerichtete deutsche Identität zu etablieren. Dem standen die damals herrschenden politischen Kräfte entgegen.

Als größten Widersacher machte der Student den damaligen König von Preußen, späterer Kaiser Wilhelm I., aus und beschloss im Juli 1861, ihn zu ermorden. Wilhelm wiederum war zu dieser Zeit auf einem Erholungstrip in Baden-Baden. Becker kaufte sich eine doppelläufige Pistole, fuhr nach Baden-Baden und traf auf der Lichtentaler Allee auf den König. Becker zog seine Waffe, zielte eine Sekunde, doch er verriss beide Schüsse und wurde eingeknastet.

Wilhelm atmete durch und blickte auf die sommerliche Allee. Er glaubte nicht an Glück, sondern an Vorsehung. Ein Dankeschön an Gott war fällig. Eines, das sich sehen lassen konnte. Der König entschloss sich, auf dem damals höchsten Punkt Berlins eine prächtige Kirche zu errichten.

Zu Baubeginn war die Gegend um den Zionskirchplatz weitgehend noch Ackerland. Nach den Vorgaben der Architekten Möller und Orth wurde von 1866 bis 1873 eine kreuzförmige Emporenkirche errichtet, die wir Heutigen salopp dem Stil der Neoromanik zuordnen. Am 2. März 1873 wurde in Anwesenheit des Kaisers und seines Reichskanzlers Bismarck die Eröffnung gefeiert.

Eine andere Wendung nahm das Schicksal Oskar Beckers. Wilhelm hatte ihn fünf Jahre im Kerker sitzen lassen und ihn 1866 begnadigt. Becker wanderte erst nach Nordamerika aus und ging dann in die ägyptische Hafenstadt Alexandria, wo er 1868 wohl nicht zuletzt an den Folgen der Haft verstarb.

[Text: Jörg Alsdorf, www.mediaphilosophy.de]

Früheres Ahnen – Heutiges Wissen

Die 26. Berliner Lange Nacht der Museen erwartet Ihren Besuch am kommenden Samstag, den 30. Januar.

Motto der Veranstaltung: “Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus”. Wer hätte dies treffender ausdrücken können, als der Berliner Wissenschaftsahn Alexander von Humboldt. Im Wissenschaftsjahr 2010 bleibt auch in den Museen nichts ungeahnt.

Rund 60 der über 180 Museen und Gedenkstätten bieten wie immer ein abwechslungsreiches Programm. Darunter: das Museum für Naturkunde (Virtuelle U-Boot-Fahrt in die Tiefsee), das Museum für Kommunikation (Ausstellung und Kinderprogramm zum Thema Geld), das Werkbundarchiv – Museum der Dinge (Experten erklären Sammlungsstücke: Blasse Dinge/Kaputte Dinge/Fetisch-Dinge/Gute Dinge/Böse Dinge …).

Erstmals dabei: das nach Sanierung und Restaurierung erst jüngst eröffnete Museumsschloss Schönhausen. Während Preußens Alter Fritz sorglos in Potsdam residierte, verbrachte Königin Elisabeth Christine hier mehr als 50 Sommer. Eigens für sie wurde es im Rokokostil umgebaut.
DDR-Staatspräsident Pieck diente Schönhausen ab 1950 als Residenz – sein Arbeitszimmer ist nach Jahren im Depot nun wieder an seinem Platz. Spätere DDR-Regierungen richteten das Rokoko-Schloss als Nobelherberge für höchste Staatsgäste her (u.a. Fidel Castro und Michael Gorbatschow).  Blickfang heute wie damals: das violett gekachelte Bad aus den 1960-er Jahren.
Und was wohl niemand geahnt hätte: die Verköstigung der museumshungrigen Besucher mit Soljanka und Bouletten.

Veranstaltungsorte, Programm, Preise und mehr Informationen zur Museumsnacht finden Sie hier.

Prime Time Theater

Sie sind zum ersten Mal in Berlin? Sie wollen nach Berlin reisen? Sie wohnen schon lange in Berlin?

Wir empfehlen in jedem Falle einen Besuch im Prime Time Theater zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr.

Gegründet wurde das Offtheater im Dezember 2003 von Constanze Behrends und Oliver Tautorat. Das Ensemble von nur 6 Darstellern spielt dabei Dutzende von Rollen. Frühere Produktionen hießen z.B. “Polizeiruf 65 – Alle Spuren führen nach Wedding” (für Neu-Berliner: 65 war die Postleitzahl des Westberliner Stadtbezirks Wedding), “Im wilden Wedding” und  “Kalles Welt“. Bei aller Beliebtheit sind die Macher und Darsteller jedoch auf dem Boden geblieben. Vor und nach den Stücken sowie in den Pausen stehen sie auch an der Kasse oder hinter der kleinen Bar und sind nur zu gern zu einem kleinen Weddinger Schwatz bereit – überzeugen Sie sich selbst!

Die Sitcom GUTES WEDDING – SCHLECHTES WEDDING (GWSW) ist die weltweit erste Theaterserie. Sie startete am 10. Januar 2004. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge. In mittlerweile 10 Staffeln (mit 68 Folgen) ging es um Freud und Leid sehr spezieller und doch so einfacher Berliner: Frau Schinkel vom Arbeitsamt, Eische, Nicol, Murat, Mahmud und Prenzlwichser Claudio Fabbriggio. Auch die Friedrichshainis sind immer mit von der Partie.

Prime Time Theater WandzeitungEine Wandzeitung im Theaterfoyer gibt einen kurzen Überblick über das bisherige Geschehen.

Am 2. April 2011 startete die 11. Staffel mit Folge 69.  Ihr Titel: CSI: Wedding.
(Synopsis: Da die Berliner Polizisten lieber nach Afghanistan gehen, muss die Polizei auf Praktikanten zurückgreifen. Kaufhausdetektive und CSI-Fans übernehmen nun die Polizeiarbeit. Auch Kommissar Herrmann Schneider bekommt einen Polizeipraktikanten. Die Richterin Clara Fall muss sich mit einem Stalker herumschlagen. Frau Schinkel ist zurück. Die Leiterin des Arbeitsamtes Wedding war als Ministerin für Sachsenfragen in ganz Europa unterwegs, um Sächsisch zu unterrichten. Und auch die Sängerin Nina kehrt aus „Kanadien“ zurück und zieht bei der Super-Blondine Dani Hundethaler ein.)

Der SPIEGEL lobte: “Berlin von seiner witzigsten Seite.

Geöffnet ist das Theater an Spieltagen ab 19 Uhr – die kleine Bar sorgt für Erfrischungen vor und nach der Vorstellung.

NEU: Am 14. April eröffnet die “prime time kantine” im selben Haus. Serviert wird deutsche und mediterrane Hausmannskost für alle - natürlich in gewohnt charmanter prime time Atmosphäre und zu fairen Preisen. Ein Mittagsmenü mit zwei Gängen gibt es bereits für unter 5 Euro. Auf der Abendkarte stehen die Lieblingsgerichte der Figuren aus „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“. Anlässlich der Folge 69 „CSI: Wedding“  und zu Ehren ihrer Hauptfigur, dem ehemaligen Ost-Polizisten Herrmann Schneider, zaubert der Chefkoch ein deutsches, demokratisches Menü, bestehend aus Soljanka, Rotkohlsalat, Senfeiern mit Stampfkartoffel und einer Berliner Eierschecke als Dessert. Na denn: Jutn Appetit, wa!

Adresse:
Müllerstraße 163 b / Eingang Burgsdorfstraße
13353 Berlin-Wedding

Verkehrsverbindung:
S41 S42 U6 Wedding

Den aktuellen Spielplan sowie viele Fotos, Videos und Informationen zu den Schauspielern und bisherigen Folgen sowie den Theatershop finden Sie unter www.primetimetheater.de.

Kartenbestellungen ebendort oder telefonisch unter 49 90 79 58.

Fernsehturm

SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline