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MONGOPOLIS – Wo Perfektion kriminell wird

In Mongopolis, der Stadt der Perfekten, wird das Wasser knapp und die Menschen sterben wie die Fliegen. Wen wähle ich aus, wenn das Wasser nicht reicht? Bevorzuge oder züchte ich gar die „guten“ Gene und vernichte die „schlechten“? Was ist „gut“ und was „schlecht“? Eine mitreißende Folge grotesker, komischer und erschütternd aktueller Szenen. Die „Perfekten“ werden gespielt von denen, deren Existenz auch heute auf dem Spiel steht: SchauspielerInnen mit Genabweichungen, „Behinderte“, „Mongos“, die man am Blut erkennen kann. Aber keine Angst, es spielt ja alles erst in der Zukunft…

Hans-Harald Janke als galaktischer Reporter in MONGOPOLIS.

Foto: Sibylle Bergemann

In den kommenden Tagen steht das Stück MONGOPOLIS – Fisch oder Ente von Ensemblegründerin Gisela Höhne erneut auf dem Spielplan des Theaters RambaZamba in der Berliner Kulturbrauerei. Und zwar am
3. und 4. Februar um 19 Uhr sowie am
6. Februar um 12 Uhr (mittags).

Bestellen Sie Ihre Eintrittskarten auf der Homepage des Theaters! Corsado wünscht viel Vergnügen!

Prime Time Theater

Sie sind zum ersten Mal in Berlin? Sie wollen nach Berlin reisen? Sie wohnen schon lange in Berlin?

Wir empfehlen in jedem Falle einen Besuch im Prime Time Theater zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr.

Gegründet wurde das Offtheater im Dezember 2003 von Constanze Behrends und Oliver Tautorat. Das Ensemble von nur 6 Darstellern spielt dabei Dutzende von Rollen. Frühere Produktionen hießen z.B. “Polizeiruf 65 – Alle Spuren führen nach Wedding” (für Neu-Berliner: 65 war die Postleitzahl des Westberliner Stadtbezirks Wedding), “Im wilden Wedding” und  “Kalles Welt“. Bei aller Beliebtheit sind die Macher und Darsteller jedoch auf dem Boden geblieben. Vor und nach den Stücken sowie in den Pausen stehen sie auch an der Kasse oder hinter der kleinen Bar und sind nur zu gern zu einem kleinen Weddinger Schwatz bereit – überzeugen Sie sich selbst!

Die Sitcom GUTES WEDDING – SCHLECHTES WEDDING (GWSW) ist die weltweit erste Theaterserie. Sie startete am 10. Januar 2004. Alle drei Wochen gibt es eine neue Folge. In mittlerweile 10 Staffeln (mit 68 Folgen) ging es um Freud und Leid sehr spezieller und doch so einfacher Berliner: Frau Schinkel vom Arbeitsamt, Eische, Nicol, Murat, Mahmud und Prenzlwichser Claudio Fabbriggio. Auch die Friedrichshainis sind immer mit von der Partie.

Prime Time Theater WandzeitungEine Wandzeitung im Theaterfoyer gibt einen kurzen Überblick über das bisherige Geschehen.

Am 2. April 2011 startete die 11. Staffel mit Folge 69.  Ihr Titel: CSI: Wedding.
(Synopsis: Da die Berliner Polizisten lieber nach Afghanistan gehen, muss die Polizei auf Praktikanten zurückgreifen. Kaufhausdetektive und CSI-Fans übernehmen nun die Polizeiarbeit. Auch Kommissar Herrmann Schneider bekommt einen Polizeipraktikanten. Die Richterin Clara Fall muss sich mit einem Stalker herumschlagen. Frau Schinkel ist zurück. Die Leiterin des Arbeitsamtes Wedding war als Ministerin für Sachsenfragen in ganz Europa unterwegs, um Sächsisch zu unterrichten. Und auch die Sängerin Nina kehrt aus „Kanadien“ zurück und zieht bei der Super-Blondine Dani Hundethaler ein.)

Der SPIEGEL lobte: “Berlin von seiner witzigsten Seite.

Geöffnet ist das Theater an Spieltagen ab 19 Uhr – die kleine Bar sorgt für Erfrischungen vor und nach der Vorstellung.

NEU: Am 14. April eröffnet die “prime time kantine” im selben Haus. Serviert wird deutsche und mediterrane Hausmannskost für alle - natürlich in gewohnt charmanter prime time Atmosphäre und zu fairen Preisen. Ein Mittagsmenü mit zwei Gängen gibt es bereits für unter 5 Euro. Auf der Abendkarte stehen die Lieblingsgerichte der Figuren aus „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“. Anlässlich der Folge 69 „CSI: Wedding“  und zu Ehren ihrer Hauptfigur, dem ehemaligen Ost-Polizisten Herrmann Schneider, zaubert der Chefkoch ein deutsches, demokratisches Menü, bestehend aus Soljanka, Rotkohlsalat, Senfeiern mit Stampfkartoffel und einer Berliner Eierschecke als Dessert. Na denn: Jutn Appetit, wa!

Adresse:
Müllerstraße 163 b / Eingang Burgsdorfstraße
13353 Berlin-Wedding

Verkehrsverbindung:
S41 S42 U6 Wedding

Den aktuellen Spielplan sowie viele Fotos, Videos und Informationen zu den Schauspielern und bisherigen Folgen sowie den Theatershop finden Sie unter www.primetimetheater.de.

Kartenbestellungen ebendort oder telefonisch unter 49 90 79 58.

Maille – Senffabrikation seit 1720

paris-maille-aussen Hinter dieser edlen Holzfassade an der Südostecke der Place de la Madeleine befindet sich ein Geschäft der Firma Maille aus Dijon.

Weil’s interessant ist, hier eine kurze Geschichte der Marke:

Die Anfänge

Bereits 1720 hatte der aus Paris stammende Essigmacher Antoine Maille in Marseille durch eine spezielle Art der Weindestillation “antiseptischen” Essig hergestellt. Darin ließen sich frische Gemüse prima entkeimen und  auch länger haltbar machen. Eine Legende erzählt, dass die Marseiller die verheerende Pestwelle dieser Jahre auch mit Hilfe von Essig (und darin eingelegter Gemüse) überstanden hätten.

Geschäftseröffnung in Paris

1747 eröffnete Herr Maille junior sein erstes Verkaufsgeschäft in Paris (damals: Rue St.André des Arcs). Seine Produkte waren zu jener Zeit schon der letzte Schrei an europäischen Höfen (z.B. in Wien und Budapest). 1769 wollte König Ludwig  XV.  diese Leckereien in seinen Küchen haben, kurz darauf auch Katharina II. von Russland. Um 1800 hatten Herr Mailles Nachfahren bereits mehr als 20 verschiedene Sorten Senf kreiert – veredelt mal mit fruchtigen, herben oder orientalischen Noten.

Als 1930 der letzte Sproß der Familie starb, war das Unternehmen nicht mehr eigentlich erfolgreich, in der Produktion sowie im Vertrieb. Das änderte sich, als Philippe de Rothschild die Marke kaufte. Die Original Maille Rezepturen wurden so beibehalten, wie sie lange Zeit vorher vom alten “Mâitre” notiert worden waren.

1952 fusionierte das Unternehmen schließlich mit der weithin berühmten Dijoner Senferei Grey-Poupon, die dort bereits seit 1777 bestand. Als Markenname für die Edelsenfe wurde Maille beibehalten. 1991 erweiterte man die Palette um edelste Sorten von Balsamico-Essig. Die kulinarische Rafinesse und der Erfolg von Produkten der Marke lief im Jahr 1996 folgerichtig auf die erneute Eröffnung eines Geschäftes in Paris hinaus: an der heutigen Adresse.

Heutige Situation

Seit dem Jahr 2000 gehört die Marke dem niederländisch-britischen Unilever-Konzern. Dieser gab Ende 2008 bekannt, den traditionellen Produktionsstandort bis Ende 2009 zu schließen und in der Banlieue von Dijon, genauer in Chevigny, weiterhin Senf der Marke Maille zu produzieren.

paris-maille-innen In vielen Supermärkten und Delikatessengeschäften weltweit kann man heutzutage Senf von Maille erhalten. Das Besondere beim Einkaufen in diesem Pariser Traditionsgeschäft wird jedoch gleich nach Betreten des Ladens offenbar: Am Verkaufstresen befinden sich drei Zapfhähne, wie man sie aus jeder Brasserie oder Bar kennt. Allerdings strömt hier kein Bier ins Glas. Feinster Senf in 3 Geschmacksrichtungen wird in eigens dafür angefertigte Tontöpfchen abgefüllt. In hölzernen Vitrinen stehen Dutzende verschiedener Sorten von Senf, knackige Cornichons, feinste Silberzwiebeln, raffinierte Vinaigrettes und Öle. Ihr Einkauf wird auf Wunsch dekorativ verpackt – ein spezielleres Souvenir als frisch gezapften Senf (bspw. Mangosenf mit Thaikräutern) können Sie kaum mit nach Hause bringen!

Tipp! Die Original Senftöpfchen können Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch nachfüllen lassen – für einen Bruchteil des Preises!

Geöffnet:
Mo bis Sa von 10-19 Uhr

Adresse:
6, place de la Madeleine
75008 Paris

Lage:
8. Arrondissement

Verkehrsverbindung:
Madeleine

Sehenswert

In Berlin:

Alexanderplatz

Bebelplatz

Berliner Dom

Botschaftsviertel

Brandenburger Tor

Breitscheidtplatz

Brücken

Checkpoint Charlie

Deutscher Dom

East Side Gallery

Fernsehturm

Französischer Dom

Friedhöfe

Friedrichstrasse

Funkturm

Gendarmenmarkt

Hackesche Höfe

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Martin-Gropius-Bau

Marx-Engels-Forum

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